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T9h Gipfelsturm - Trekking Nationalpark Chirripó - 4 Tage

Wenn Ihnen Wind, Regenschauer und Temperaturen um 5o C die Genugtuung wert sind, den höchsten Gipfel Costa Ricas geschafft zu haben, dann erwartet Sie ein außergewöhnliches Erlebnis zwischen den Ozeanen.

Der mit 3.820 m höchste Berg Costa Ricas, der Cerro Chirripó, liegt im nördlichen Teil der Cordillera de la Talamanca, umgeben von weiteren Zwei- und Dreitausendern. Diese Wanderung ist eine einzigartige Erfahrung: nicht nur wegen der kontrastreichen Vegetationszonen (Weideland, Nebelwald bis zum Páramo) und des bei klarer Sicht herrlichen Ausblicks vom Gipfel, sondern auch wegen der großen körperlichen Anstrengung, die nötig ist, um die 20 km lange, sehr stark ansteigende Strecke zu bewältigen.

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Reisebeschreibung T9h - Trekking Nationalpark Chirripo

1. Tag

San José - Cerro de la Muerte - Chirripó - (M,A)
Am Morgen ca. 2 ½ stündige Fahrt Richtung Süden zum Cerro de la Muerte, dem höchsten Pass der Interamericana in Costa Rica. Dort unternehmen Sie eine Wanderung auf der Suche des dort heimischen „Göttervogels“ Quetzal aus der Trogon-Familie. Anschliessend Weiterfahrt über San Isidro del General nach San Gerardo de Rivas zum Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung, der Pelicano Lodge. Nach dem Mittagessen haben Sie Zeit, den kleinen Ort von San Gerardo de Rivas zu erkunden. Anschliessend Ausrüstungs-Check und Abendessen.
ÜN Pelicano Lodge oder glw. – Mittagessen, Abendessen

2. Tag

Nationalpark Chirripo, Costa RicaNationalpark Chirripó / Trek zum Basislager Los Crestones - (F,BL,A)
Sehr früher Beginn des Aufstiegs in 1.350 m Höhe bei der Rangerstation am Parkeingang. Für die ca. 16 km lange Strecke bis zum Basislager in 3.400 m Höhe werden wegen der extremen Steigungen - je nach Kondition der Teilnehmer – zwischen 7 und 12 Stunden benötigt. Die Namensgebung der verschiedenen Wegstrecken spricht bereits Bände: „El Termómetro“ – „Das Thermometer“, „La Maquina“ – „Die Maschine“, „El limite“ – „Die Grenze“, „Monte sin fe“ – „Berg ohne Hoffnung“. Nach Passieren des „Trail to Chirripó“-Schilds beginnt eine ca. 2-stündige, steil ansteigende Strecke mit Namen „La Cuesta del Agua“, bis Sie den „Berg ohne Hoffnung“ erreichen. Mit etwas Glück können während der Wanderung farbenfrohe Tukane, Trogone und Affen beobachtet werden. Die heutige Wanderung führt Sie ebenfalls durch Nebelwälder bis zum Beginn des Páramo. Es empfiehlt sich, zum Auffüllen der Wasserflaschen einen Wasserfilter mitzunehmen (am heutigen Tag nur wenige Wasserquellen vorhanden). Übernachtung in einer einfachen Schutzhütte des Basislagers.
ÜN Refugio Los Crestones

3. Tag

Nationalpark Chirripo / zum Gipfel und zurück nach Crestones - (F,BL,A)
Sehr früher Aufstieg zum 6 km entfernten Gipfel des Chirripó (ca. 2 Std.), vorbei an mehreren Seen – daher auch der Name der Ureinwohner der Talamanca „Ort der verzauberten Wasser“. Auf einer Höhe von 3.820 m genießen Sie bei entsprechendem Wetter ein unbeschreibliches Panorama: im Norden die beiden Vulkane Irazú und Turrialba, im Süden die Gipfel der Cordillera de Talamanca, nach Osten und Westen die Küsten von Pazifik und Karibik. Anschliessend geht es zurück bergab ins „Valle de Los Conejos“ (Tal der Kaninchen), anschliessend zum Cerro Terbi und zurück zum Basislager. Ankunft am Nachmittag.
ÜN Refugio Los Crestones

4. Tag

Chirripo - San Jose - (F,BL)
Nach dem Frühstück Abstieg zurück nach Llano Bonito und San Gerardo de Rivas und von dort Fahrt nach San José. Ankunft gegen Abend.

 


F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, BL = Box Lunch



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