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Nördlich
der Provinzhauptstadt von San Carlos, Ciudad Quesada, erstreckt
sich das Tiefland von San Carlos bis zur nicaraguanischen
Grenze die vom Rio San Juan gebildet wird. Diese Gegend ist
Hauptanbaugebiet für Ananas und Palmherzen, große
Flächen werden als Weideland genutzt.
Im äußersten Norden, dem biologischen Korridor "Maquenque" jedoch finden sich noch einige Enklaven mit unberührtem Tieflandregenwald, wie die am Rio San Carlos kurz vor der Mündung in den San Juan gelegene "Laguna del Lagarto Lodge" mit ihrem ca. 500 ha großem, privaten Regenwaldreservat und die "Pedacito de Cielo Lodge", sowie die im Jahre 2008 eröffnete "Maquenque Eco Lodge".
Hotels / Lodges in Boca Tapada - Río San Carlos
Diese Gegend ist auch Hauptnistplatz des Grünen Ara-Papageis, von dem in Costa Rica nur noch 200 Exemplare leben. Neben dieser Spezies wurden dort weitere 350 Vogelarten gesichtet, darüber hinaus sind häufig Klammer- und Brüllaffen sowie rote und grüne Pfeilgiftfrösche anzutreffen.
Flusskrebse
Ein Bootskapitän aus der Region Boca Tapada hat auf seinem Anwesen direkt am Fluss San Carlos ein einfaches Restaurant errichtet, und bietet dort Flusskrebsgerichte mit lokalen Gemüsen wie Kastanien an.
Eine gute Möglichkeit für ein leckeres Mittagessen unterwegs nach Boca Tapada!
Es gibt verschiedene Möglichkeiten
diese Region in eine Rundreise einzubinden:

Von San José kommend:
Anfahrt über Alajuela, evtl. mit Abstecher zum Vulkan
Poás, und anschliessend über Varablanca und San
Miguel nach Aguas Zarcas und Pital.
Von La Fortuna / Vulkan
Arenal: Anfahrt über Tanque und Muelle nach Pital.
Von Siquirres / Guapiles:
(nach Rückkehr aus Tortuguero oder von der südlichen
Karibikküste kommend):
Anfahrt über Rio Frio, Puerto Viejo Sarapiqui nach San Miguel und anschliessend über Aguas Zarcas nach Pital. In Pital endet die Asphaltstrasse, nach ca. 35 km erreicht man von dort aus in ca. 1 ½ Fahrstunden auf einer Schotterpiste Boca Tapada und die beiden Lodges.
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